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Beschreibung : Liebevolle Geschichte über einen (Traum?) oralen Akt bei den beide nicht zu kurz kommen...

Evas Traum

Mein Top noch immer bis zur Taille hochgeschoben, begräbst du dein Gesicht in meinen gewölbten Bauch. Mein Atem geht schon heftiger, in meiner Kehle sitzt ein Kloß, meine Wangen röten sich. Meine Hände ziehen dich hoch und du küßt meine Nacktheit, während du mir das Top über den Kopf streifst. Unsere Gesichter sind einander ganz nah und ich schaue dir offen in die Augen. Ich sehe Liebe darin und hinter der Liebe eine Aufrichtigkeit, wie es sie nur gibt, wenn man einander schon lange kennt. Andererseits versuchen auch meine grünen Augen nicht, dich auszuforschen oder ein Wissen zu verbergen, das ich von dir habe. Es ist ein Wiedererkennen; als hätten wir einander zustimmend zugenickt, führe ich dich zum Bett. Deine Erektion weist den Weg.

Ich sitze auf den Bett, während du vor mir stehst. Ich liebkose langsam dein Glied, spüre sein samtiges Pochen, in deinen Augen ist Erwartung, als das Streicheln meiner Hände schneller wird und sich deinem Atemrhythmus anpaßt. Du stöhnst seufzend auf, als ich mit einer Hand deine Hoden anfasse. Ich fühle ihr Gewicht, stelle mir vor, wie sie sich zusammenziehen und spüre einen entsprechenden Druck bei mir, als sich auch in mir alles anspannt. Ich küsse deine satinweiche Spitze und habe deinen Saft auf meinen Lippen, die deinen vertrauten, herben Geruch annehmen. Ich lecke an einer Seite abwärts, folge der Vene und fahre dann, so gut ich kann, rund um den Schaft. Aufstöhnend bekommst du weiche Knie und läßt dich auf die Bettkante sinken. Ich schlinge meine Beine um deine Waden, drücke die Daumen in die Grübchen deiner Hüften. Meine Finger graben sich in deinen festen Hintern, während ich mit der Zunge langsam über deine Spitze fahre. In meiner Erregung verliere ich die Kontrolle, meine Zunge fliegt über die Kuppe deines prallen Gliedes, mein Mund öffnet sich, um dich aufzunehmen. Mein Kopf taucht in einer schnellen Bewegung hinunter, um dich zwischen weit geöffneten Lippen in den Mund zu nehmen.

Du verharrst völlig bewegungslos, kämpfst gegen den Impuls an, zu stoßen. Bis auf meine Hände, die deine Hüften umklammern, bewege auch ich mich nicht. Ich beginne zu saugen, zuerst langsam, bis zu deiner Spitze, dann wende ich den Kopf hin und her, um dich ganz zu fühlen und dann wieder abwärts, bis dein Schamhaar mich streift, das sich um deinen steifen Schaft kräuselt. Ich sitze aufrecht, schiebe meine Hände um dein Hinterteil bis zur Innenseite deiner Schenkel, ganz zart mit den Fingerspitzen streiche ich über die Naht am unteren Ende deiner Hoden, wo ich die Spannung spüre. Zart und mit prickelnder Leichtigkeit streiche ich deine Schenkel abwärts. Ich bewege mich gleichzeitig mit dir, so behutsam wie ein vorsichtiger Atemzug nehme ich dich einatmend in den Mund, während du dich mit einem Seufzer zurücksinken läßt. Doch ich halte mich noch zurück; obwohl du schneller wirst verlieren wir den Kontakt nie vollständig.

Wir schaukeln im Gleichtakt und du sagst meinen Namen immer wieder und immer wieder mit vor Verzückung geschlossenen Augen. Ich merke, wie du dich spannst und mich aufforderst noch zu warten; ich bleibe ganz bewegungslos, die Lippen um deinen Schaft gelegt. Dann, mit einer ganz langen Bewegung in vollkommenem Einklang mit deinem Empfinden, fahre ich kreisend mit der Hand um meinen Mund und mische mit den Fingern meinen Speichel mit deinen rinnenden Säften. Du erschauerst ahnungsvoll. Ich liebkose deine Hoden, gleite in die Furche zwischen deinen Hinterbacken und umkreise mit dem Mittelfinger dein Loch. Jedes Mal, wenn meine Lippen dein pulsierendes Glied tiefer in mich einsaugen, schlüpft mein Finger unmerklich ein Stückchen näher zu deiner Muskelöffnung hin. Du stöhnst und ringst nach Luft; ich helfe dir, als du dich zurücksinken läßt, bis du lang ausgestreckt quer über dem Bett liegst. Ich liege zusammengerollt dir zugewandt, nehme einen deiner Schenkel zwischen meine Beine, damit du spüren kannst, wie es warm und naß vor Erregung aus mir herausrinnt. Die ruckende Bewegung meiner Hüften paßt sich ganz dem Rhythmus meines saugenden Mundes an.

Deine Hände greifen nach mir, nehmen meinen Kopf, während du gegen dein Verlangen ankämpfst. Deine Finger tasten blind über meine Schultern, versuchen Halt zu finden, während dein Rücken sich spannt. Ich schüttele deine Hände ab, will mich einzig auf deine Lust konzentrieren, weiß daß du sie mir zehnfach zurückgeben wirst. Mein wilder Herzschlag beruhigt sich; mein Bewußtsein kehrt wieder ganz in Fingerspitzen und Zunge zurück. Wieder wird dein goldener Pfahl zum Mittelpunkt meiner Welt Wir wissen jetzt beide, daß der Höhepunkt unaufhaltsam naht. In diesem zeitlosen Liebestanz, in dem keiner führt und keiner geführt wird, ist unser Rhythmus vollkommen aufeinander abgestimmt. In köstlicher Vorfreude halten wir inne, spüren dann ein unwiderstehliches Entzücken in uns aufsteigen, das so völlig neuartig und doch altvertraut ist. Jeden deiner Stöße in meinem Mund erwidere ich und nehme dich tiefer in mich auf.

Dein Atem geht in Stößen und meine Haut schimmert von Schweiß, während wir uns auf und ab bewegen. Ich lege beide Hände um deinen schlüpfrigen Schaft, der Druck meiner Finger folgt meinen gleitenden Lippen, übernehmen manchmal allein, wenn ich Luft holen muß. Als du kommst, es erschauernd aus dir hervorbricht, fangen meine Hände deinen Saft auf, der durch meine geschlossenen Finger rinnt. Mit deinem Sperma male ich auf deinem Bauch, ziehe mit klebrigen Fingern deine Konturen nach. Schweratmend liegen wir nebeneinander, bis wir ruhig und entspannt atmen können. Ich weiß, es ist eine erwartungsvolle Ruhe. Du bittest mich, daß ich mich auf dich lege und sagst, das müsse ich tun, damit du nicht von mir wegtreibst.

So liegen wir Bauch an Bauch, deine Beine unter mir ausgestreckt, deine Arme um mich geschlungen. Ich kuschle meinen Kopf an deine Brust, an dein Herz. Der gleichmäßige , kräftige Schlag lullt mich ein. Als du mich sanft auf den Rücken drehst, protestiere ich schwach. Jetzt liegst du auf deine Arme gestützt über mir, hältst meine leicht angehobenen Hände fest. Ich winde mich und weiß dabei genau, daß du möchtest, daß ich genauso schöne Empfindungen habe, wie du sie hattest. Als wir uns küssen ist der salzige Geschmack auf meinen Lippen wie ein Aphrodisiakum. Meine Arme noch immer gestreckt haltend, küßt du meine Augen, die Nase, jede Stelle, die dir erreichbar ist. Mich schaudert, meine Spannung ist kaum noch auszuhalten, als du diese ganz besondere Stelle an der Seite meines Halses findest und sie mit weichen, trockenen Lippen küßt, mit Küssen, die federleicht sind und ich höre auf mich verspielt scheinbar zu wehren, als ich mich unter deiner Berührung ergeben kann.

Du spürst meine veränderte Stimmung sofort und kniest dich geschickt zwischen meine Beine. Vorsichtig spreizt du sie mir auseinander, küßt die Innenseiten meiner Schenkel. Die absichtsvolle Leichtigkeit deiner Bewegungen jagt mir lustvolle Schauer über den Rücken. Du streichelst meine Beine unterhalb der Knie, meine Waden, und die zarte Sicherheit, mit der du das tust, läßt mein Verlangen wachsen. Du hebst meinen linken Fuß an deinen Mund und küßt sanft jeden einzelnen Zeh, ich strecke die Arme nach dir aus. Dein Zauberstab, der bereits wieder prall ist, durchfurcht meinen Schoß: ich hebe die Hüften an, um dir entgegenzukommen, doch noch entziehst du dich. Du kniest über mir, als müßtest du erst feststellen, was du als nächstes schmecken willst. Deine Finger kreisen um meinen Bauch, hoch zu meinen Brüsten, verfehlen jedes Mal nur knapp meine Brustwarzen, in denen das erwartungsvolle Ziehen stärker wird. Ganz langsam, so langsam, daß ich darauf hereinfalle, bevor mir deine Absichten klarwerden, ziehst du mich in deinen Rhythmus hinein, in einer kreisenden, hypnotischen Bewegung, leicht tastend, dann bestimmter, fester, drängender, Ich liege ganz still bis auf die kleinen, krampfartigen Zuckungen, die unwillkürlich tief aus meinem Inneren kommen. Ich habe das Gefühl, als jage ein Sturm Wolken über eine innere Landschaft, die sich dann über einer ganz bestimmten Stelle meines Körpers sammeln.

Deine Lippen finden jetzt meine Brustspitzen, durch die elektrische Stöße gehen. Mein Keuchen hallt laut in mir wieder. Ob du noch immer meinen Bauch liebkost, oder ob ich selbst deinen Rhythmus aufgenommen habe, könnte ich nicht sagen. Ich möchte, daß du nie mehr aufhörst mit diesem Spiel. Du befühlst die Brustwarzen, den Bauch, meinen Hals. Deine Hände schließen sich um meine Brüste, während du an ihnen saugst und meine Erregung heftiger und heftiger wird. Deine Hände gleiten an meinen Seiten entlang, die fiebernd heiß und schweißfeucht sind von der Hitze der Leidenschaft, von der auch mein Gesicht hochrot ist. Du bist überall gleichzeitig, und ich, hilflos meinen Empfindungen preisgegeben, spüre, wie die letzten Reste meines erdverhafteten bewußten Verstandes davontreiben. Du bist nur deshalb schneller geworden, um jetzt abrupt innezuhalten; ich hänge in der Luft. Als meine schweren Lider sich öffnen, sehe ich dein leuchtendes Gesicht über mir. Du bläst mir kühlen Atem auf Hals und Brüste, läßt dir Zeit, lächelst verstohlen. Ich schließe die Augen: ich spüre, daß du beobachtest, wie mein Schweiß trocknet und ich jetzt heiß zu glühen scheine. Du schiebst dich hinunter, bis du wieder zwischen meinen Beinen bist. Mein noch immer stoßweiser Atem geht jetzt langsam. Du machst dich lang, streckst die Beine hinter dir aus, schiebst mich näher zur Bettkante. Du kniest vor mir, betrachtest meine vor Geilheit tropfende Möse, auf meinen Ellenbogen gestützt, begegnen sich unsere Blicke noch einmal, verschränken sich in unausgesprochenem Einverständnis, versprechen Ekstase.

Schließlich, als die Luft ganz drückend und schwül ist von der Unausweichlichkeit der Lust, senkst du deinen Kopf herab auf meine wartende, zitternde Mitte. Deine Zunge teilt in einer einzigen, sicheren, aufwärts gerichteten Bewegung die glitzernde Feuchte meiner Schamlippen. Meine Schultern sinken zurück aufs Bett, wieder streichelt mich deine Zunge, streift nur ganz leicht meinen Kitzler und mein Körper tut einen Sprung. Dann wieder die Bewegung in einer einfachen geraden Linie und diesmal ist deine Zunge gespitzt, kreist. Ich muß den Atem anhalten. Jedes sanfte Darüberfahren, nie hastig oder grob, verspricht Erfüllung, gibt ungeahnte Lust. Eingeleitet durch kaum merkliche Bewegungen, ändert sich jetzt das ganze Muster. Arme gleiten unter meine Beine, Finger umklammern meine Hüften, Schultern drücken meine Schenkel auseinander, Zunge, glattes Kinn, Lippen: alles erkundet die nassen Weiten meines Innersten. Mit jedem Eintauchen in meine zuckende, überfließende Spalte schaffst du neue Wollust. Meine Hüften geraten in stoßende Bewegung, als deine Zunge mich stärker leckt, sicherer. Du hebst mich in ungeahnte Höhen, doch immer wieder hältst du absichtlich inne, bevor ich in schier unerträglicher Wollust mich loslasse.

Jedes Mal beginnst du aufs Neue, und jeder Neuanfang trägt mich so hoch, daß ich mir nicht mehr vorzustellen vermag, welche Höhen der Lust noch bevorstehen. Ich habe kein eigenes Wollen mehr, ich ergebe mich dir, ich lasse alle Erwartung fahren, alle Vernunft. Tief aus deiner kehle kommt ein leises Summen, zittert an meinem Beckenknochen, der wie eine Stimmgabel ist, hallt durch meinen Körper wieder. Das Summen hört nicht auf, es ist so tief, daß es kaum noch ein Ton ist, sondern eher wie ein schwerer, dunkler Gegenstand. Gleichzeitig fliegt deine Zunge leicht dahin, berührt immer wieder meinen Kitzler. Die Stelle, wo sie aufeinandertreffen, läßt sich nicht benennen, dennoch ist die Berührung Feuer, und das Feuer breitet sich aus. Diesmal kommt das Tosen von einer verborgenen Stelle in mir, eine Feuersbrunst, eine Eruption, die Lava durch die Arterien und Muskeln meines Körpers jagt, über meinen Rücken, sich als Schrei aus meiner Kehle löst und in meinen Schläfen explodiert. Jeder neue Orgasmus scheint ein Nachhall des vorherigen; mein Körper erlebt und erinnert gleichzeitig und jede Erinnerung löst eine Kettenreaktion neuer Lust aus. Mein Schweiß mischt sich mit Tränen, die du mir mit klebrigen Lippen von den Wangen küßt. Ich greife deine Hand und führe sie nach unten zu meiner Scham, die du sicher hältst, bis das Zittern nachgelassen hat.

Du liegst dicht neben mir, wir drücken uns eng aneinander, hören zu, wie der Sturm der Gefühle verklingt. Wir liegen ganz ruhig da, erstaunt über unsere Erschöpfung, darüber, daß unsere Leiber Schleusen sind für so vieles, das ungesagt bleiben muß.

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